Das Kulturinstitut

Das Kulturinstitut Atelierhaus Vahle gründet sich auf der ehemaligen Wohn- und Wirkungsstätte des Künstlerpaares Inge (1915–1989) und Fritz (1913–1991) Vahle.

Der reiche künstlerische Nachlass, die meisterliche Architektur (1960) und der ebenfalls zeittypische Garten sind eine unerschöpfliche Quelle weiterführender Kreativität für Künstler, Schriftsteller, Wissenschafter und nicht zuletzt auch für ein interessiertes Publikum.

Jeweils im Frühjahr findet das Symposion „Das Phänomen des Lichts in Wissenschaft und Kunst“ statt. Zunächst war es allgemein gefasst und basierte auf dem schriftlichen Spätwerk von Inge Vahle, welches auf lebhafte und vielschichtige Art für eine Zusammenführung der Wissensgebiete plädierte. „Licht und Zeit“ und „Geschichtlichkeit des Auges“ sind nur einige Themen dieser Reihe.

Im Herbst finden jeweils Literaturtage statt, die rund um die traditionelle „Büchner-Preisverleihung“ angesiedelt sind. Zunächst richtet sich der Blick ins mittlere und östliche Europa, einer auch diesbezüglich reichen Kulturlandschaft.

Die Vortragsreihe „Dialog und Differenz für eine Kultur der Einbeziehung“ greift aktuelle politische Themen auf und stellt ein Diskussionsforum für ein interessiertes Publikum dar.

Das Ensemble steht seit 2002 unter Denkmalschutz.

Von Anfang an haben sich im wesentlichen folgende inhaltliche Richtungen gezeigt, die sich im Lauf der Jahre zu tragfähiger Eigenständigkeit entwickelt haben:

Die ehemaligen Ateliers, die eine bezaubernde Lichtführung aufweisen, werden auch galeristisch genutzt. Es finden in der Galerie C.Klein etwa sechs Ausstellungen pro Jahr statt. Kontemplative Malerei, aber auch Themenausstellungen haben sich stilweisend gezeigt.

Schauraum
 
Beckmann Bergerin Bonnet
Roger Rigorth, Fritz Vahle
"nebenan"
Inge Vahle: Textil Textur Text